Mittwoch, 21. September 2016

15.09.16-18.09.16

Ziele:

- Idee der synchronisierten Dropbox anschauen.
- Blog-Verhalten (parallel oder nachschreiben) analysieren.
- Vertrag Herr Büchi bringen
- Ideen und Heftli von Herr Büchi für unser Layout anschauen
- Weiter an den Texten/ Artikeln arbeiten


Erledigt:

Die Texte sind noch nicht ganz fertig. Wir arbeiten immer noch daran. Da es mehr Zeit braucht, als wir gedacht haben, beschäftigen wir uns parallel mit Layout-Ideen.
Wir haben uns mit Herr Büchi getroffen und ihm den neuen Vertrag gegeben. Er konnte uns auch gleich noch viele Magazine zeigen, die wir als Inspiration, Hilfe oder Vorlage gebrauchen können für unser Layout.


Erkenntnisse:


Es war für mich (Lisa) unglaublich schwierig, einen Text mit Gegenargumenten zum Veganismus zu verfassen. Das Problem war, dass ich auf jedes Kontra-Argument ein Pro-Argument im Kopf hatte, und mich überhaupt nicht in die Lage eines Anti-Veganers versetzen konnte. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Veganismus kenne ich nun auf fast jedes Kontra- ein Pro-Argument. Ich versuchte dann einfach, mich in die Denkweise eines Anti-Veganers zu versetzen, was dann auch gut funktionierte, denn es gibt ja auch gute Kontra-Argumente. Ein weiteres Problem dieses Textes war die Frage, wie genau ich mich ins Thema vertiefe: Beispiel Mangelerscheinungen. Diese werden in den Artikeln zur Gesundheit genauer behandelt, doch wie kann ich die Mängel als Argument benutzen, wenn die Leser noch gar kein Grundwissen über Mängel haben? Alles genau zu erklären macht den Text aber sehr öde und zerstört die lockere Argumentation, die sonst oft etwas ironisches hat, was Lesern oft Spass macht.
Artikel kurz zu halten ist auch sehr schwierig, da sich die halbe Wahrheit zu oft wie eine Lüge anfühlt. Doch einen Text zu schreiben, der zugleich spannend und informativ ist, ist wirklich anspruchsvoll. Manchmal müssen wir uns daran erinnern, dass die Zielgruppe Leute sind, die sich für den Veganismus interessieren - also werden sie auch etwas kompliziertere Texte durchlesen, da das Interesse wirklich da ist.
Am Anfang des Texteschreibens hatte ich (Lisa) oft nur ein Feld geöffnet, und zwar Microsoft Word. Ich wollte das Texteschreiben ohne "Hilfe von aussen" schaffen. Ich merkte aber bald, dass endloses Herumhirnen an einem spezifischen Wort eine Zeitverschwendung war und benutzt dann oft Leo (um das passende deutsche Wort zum englischen Wort zu finden, dass ich im Kopf hatte) oder Duden (meistens für Synonyme oder genauere Beschreibungen von Wörtern).
Auch ich (Nicole) habe sehr mit dem Schreiben der Texte zu kämpfen. Mir fällt es unglaublich schwer, mir vorzustellen, was der Leser spannend finden könnte. Dann versuche ich immer, wie es mir Lisa vorgeschlagen hat, mir vorzustellen, ich wäre der Leser. Die Entscheidung, was ich schreibe, ist dann einfacher. Trotzdem bleibt die Angst in mir bestehen, dass ich eventuell gerade die komplett falsche Entscheidung getroffen habe. Hier hilft es mir, dass wir in einem Team sind und so immer Unterstützung des Anderen bekommen können. 

Ich merke auch, wenn ich anfange zu schreiben oder den Artikel zu lesen, dass ich dran bleiben muss und komplette Ruhe brauche. Werde ich von irgendetwas oder irgendjemanden abgelenkt fällt es mir immer wieder schwer, wieder neu anzufangen und in den Rhythmus zu kommen.
Ich denke meine grösste Angst bei den Texten ist, dass sie zu wenig attraktiv für den Leser sind. Und wenn mir etwas Angst macht, habe ich noch mehr Mühe es zu erledigen. Für mich persönlich ist es jedoch einen Ansporn, dass wir danach am Layout arbeiten können. Auf dies freue ich mich jetzt schon.

Herr Büchi konnte uns sehr helfen mit seiner Magazin-Sammlung. Wir durften darin stöbern und haben uns sogleich Notizen und Ideen aufgeschrieben, damit wir sie ja nicht vergessen. Wir luden sie daraufhin auf die Dropbox um beide Zugriff darauf zu haben. Ebenfalls hat er uns gesagt, dass er diese Magazine in der nächsten Zeit auf den Tischen im Klassenzimmer lässt und wir sie nochmals anschauen kommen dürfen. Ich (Nicole) denke, das Wichtigste für uns war, viele verschiedene Magazine zu sehen und so auch zu verstehen, was ein gutes Magazin ausmacht. Schön war es für uns zu sehen, dass wir ziemlich ähnliche Vorstellungen des Magazins haben, natürlich nicht genau dieselben. Aber so, dass wir wissen, dass wir uns bei Layout-Fragen schnell einigen werden können.

Wir haben beschlossen, dass wir weiterhin einen Blogeintrag pro Woche posten werden. Jedoch haben wir uns vorgenommen, immer wenn man eine längere Zeitspanne gearbeitet hat, gleich daraufhin aufzuschreiben, was man erreicht hat und die möglichen Erkenntnisse. So können wir den Blog besser begleitend zu unserer Arbeit führen, wie ein Tagebuch, haben aber immer noch eine gute Übersicht, was wir in dieser Woche gemacht haben. Wir denken, viele kleinere Posts würden für uns unübersichtlich werden, da wir momentan auch nicht viel zusammen arbeiten.


Erkenntnisse für zukünftige Projekte:

Wir sind der Meinung, dass einen wöchentlichen Post bei einer Teamarbeit sinnvoller ist. So können wir eine klare Struktur weiterführen. Jedoch ist es sinnvoll nach einer längeren Zeitspanne, die man mit arbeiten verbracht hat, in den Entwurf des nächsten Eintrages bereits seine neuen Erkenntnisse zu schreiben. So weiss man noch besser, wie man sich gefühlt hat und was einem aufgefallen ist und somit fällt einem das Schreiben des Blogs einfacher.
Wir denken jedoch auch, dass es bei einer Einzelarbeit durchaus sinnvoll sein kann, die Blogeinträge sofort nach dem Verfassen zu veröffentlichen. Denn bei einer Einzelarbeit weiss man besser, was erledigt wurde, da man es ja selbst gemacht hat und so diese Struktur von dem wöchentlichen Post vielleicht gar nicht braucht.


Wichtig:


Dropbox neu ordnen und evt. synchronisieren.

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