Sonntag, 19. Juni 2016

09.06.16-18.06.16

Ziele:

- unsere Interviewfragen auf P. Labhardt anpassen, zusätzliche Fragen schreiben
- die Vegane Shoppingtour in Zürich besuchen, Notizen machen
- P. Labhardt interviewen
- an der Zwischenpräsentation arbeiten

Erledigt:

 - Wir hatten uns auf der vegan.ch Event Webseite schon vor einiger Zeit für eine Vegane Shoppingtour abgemeldet, die dann schlussendlich am 18.06. stattfand. Einige Tage zuvor bereiteten wir kurz die Interviewfragen vor und informierten uns über das Wenn, Wie, Wo und Was des Events, damit wir rechtzeitig dort sein würden.
- Während der Shoppingour besuchten wir das Müller Reformhaus (das es auch in Baden gibt), den Coop und den ersten 100% veganen Laden von Zürich, das Eva's Apples. Der Guide P. Labhardt erklärte uns, wie Label funktionierten, was man mit was ersetzen kann, wie es möglich ist, auch billig vegan zu leben, und viele Tipps und Tricks. Wir machten uns dabei viele Notizen.
- Mit P. Labhardt durften wir nach der Shoppingtour auch noch ein kurzes Interview führen, bei dem wir mehr über seine Motivation und sein Engagement erfuhren, und wie es dazu kam. 
- Danach besprachen wir die Zwischenpräsentation und deren Inhalt. Bei einigen Punkten war klar, was wir sagen wollten, bei anderen machten wir ein kurzes Brainstorming.
- Wir teilten dann die verschiedenen Punkte auf, damit wir zuhause daran arbeiten konnten.


Erkenntnisse:

In der Woche seit der Zwischenprodukt-Abgabe hatten wir uns sehr auf die letzten Tests und Projektabgaben konzentriert, wobei die Maturaarbeit aus schlichten Zeitgründen ein wenig in der Hintergrund rückte. Wir haben am Samstag über dies geredet und wieder einmal festgestellt, dass wir einfach immer am Ball bleiben müssen, auch wenn wir nur täglich etwas Kleines erledigen. 
Die Shoppingtour beförderte uns jedoch ziemlich schnell wieder in die "vegane Welt" hinein! Am Anfang wussten wir nicht so recht, ob es sich wirklich lohnen würde, drei Stunden durch verschiedene Läden zu laufen und vegane Produkte anzuschauen, doch diese Sorge stellte sich als unbegründet heraus. Wir lernten während diesen drei Stunden sehr viel über die vegane Ernährung und realisierten, dass es nicht sehr schwierig ist so zu leben, solange man für sich selbst kocht. Wir durften auch einen veganen Käse auf Cashew-Kernen-Basis und vegane Schokolade probieren - einen Unterschied bemerkt haben wir nicht. P. Labhardt machte auch einige Vorschläge zur Rezeptänderung (z.B. veganes Hackfleisch oder Rührei), die wir noch nie zuvor gehört hatten. Die Anzahl an (oft auch "zufällig") veganen Produkten überraschte uns sehr.
Nach dem Interview mit P. Labhardt unterhielten wir uns noch eine Weile mit ihm und einem andere Shoppingtour-Besucher und bemerkten dann doch (im Stillen), dass wir uns bei einigen Punkten nicht einig waren. Doch dies ist zu erwarten und störte uns auch nicht.
Danach waren wir ziemlich erschöpft, doch wir wussten dass wir noch an der Zwischenpräsentation arbeiten mussten. Dies erledigten wir dann auch, doch da wir sehr müde waren und die Shoppingtour länger als erwartet gedauert hatte, kamen wir nicht so weit wie gehofft. Wir werden jetzt einfach einen grösseren Teil separat erledigen. 


Wichtig:

- Im Moment ist unsere höchste Priorität, die Zwischenpräsentation fertigzustellen und zu halten!

Mittwoch, 8. Juni 2016

04.06.16 - 08.06.16

Ziele:

- unsere Zwischenprodukte fertigstellen (das Konzept und ein Beispielartikel mit entsprechendem Layout)
- das Zwischenprodukt abgeben

Erledigt:

- Wir arbeiteten zuerst separat an verschiedenen Teilen des Projektes. Nicole arbeitete das Konzept aus und ich schrieb den provisorischen Artikel zur VGS, den wir später als Text für das Beispiel-Layout benutzen würden. Wir machten beide Skizzen, wie wir uns das Layout vorstellten. Dazu repetierten wir unsere Unterlagen, die wir im SPF BiG zum Thema Layouten erhalten hatten.
- Wir haben eine Testversion des Programms "InDesign" heruntergeladen.
- Wir trafen uns und erstellten gemeinsam das Beispiel-Layout für unser Magazin.
- Wir machten einige Testdrucke bis alles so war, wie wir es wollten und druckten dann die "Originale" aus. Danach gaben wir sie im Vorbereitungszimmer Wirtschaft ab.

Erkenntnisse:

Zuerst wollten wir uns am Samstag treffen, um zusammen weiterzuarbeiten, doch realisierten dann, dass es nicht nötig war. Wir kommunizierten per Telefon und Whatsapp und tauschten unsere Dokumente aus, damit der Andere Anmerkungen machen konnte.
Wir wissen noch nicht genau, wie wir "InDesign" benutzen möchten. Die Testversion läuft sehr schnell ab, und die Schullaptops zu benutzen wäre sehr mühsam, da wir dann zuhause nicht weiterarbeiten könnten. Wir werden wahrscheinlich ein Monatsabo lösen, d.h. etwa 35 Fr./Monat zahlen.
Beim Gestalten des Layouts tauschten wir zuerst unsere Ideen aus, die zum Teil ähnlich waren, doch zum Teil auch völlig überraschten. Zum Glück konnten wir uns sehr gut einigen. Das Beispiel-Layout das wir schlussendlich gemacht haben, ist sehr ordentlich und passt somit zum Thema der VGS (Vegane Gesellschaft Schweiz). Bei anderen Themen wollen wir das Layout auch ein wenig kreativer gestalten und mehr Fotos benutzen.

Wichtig:

- uns unsere Ziele immer wieder ins Gedächtnis rufen, damit wir den Fokus nicht verlieren --> uns z.B. noch mehr mit Baden befassen

Samstag, 4. Juni 2016

03.06.16

Ziele:

- die Interviewfragen für K. Disler (der sich während ein paar Monaten vegan ernährt, um seine Heuschnupfen-Symptome zu lindern) und T. Kummer (die stellvertretende Geschäftsleiterin des Elle'n'Belle) schreiben
- die Interviews durchführen

Erledigt:

- Wir verfassten die Interviewfragen und druckten sie aus, bevor wir uns um ca. 14:00 auf den Weg nach Zürich machten. 
- Zuerst führten wir das Interview mit K. Disler in einer stillen Ecke der Kantine seines Arbeitsorts durch.
- Danach gingen wir zum Elle'n'Belle und trafen dort T. Kummer, die das Restaurant momentan als Stellvertretung für Elif und Sibel Erisik führt, da die zwei Schwestern mit der Eröffnung des Imbissstandes beschäftigt sind.
- Als kleine Belohnung gönnten wir uns nach dem Interview einen "Daddy Cool", einen veganen Döner!

Erkenntnisse:

Es ist sehr hilfreich, einen prototypischen Fragebogen (Dropbox "Interviewfragen") zur Verfügung zu haben. Beim Verfassen der spezifischen Fragen orientieren wir uns immer an diesem Fragebogen, den wir vor einer Weile verfasst haben. Wir löschen dann einige Fragen und fügen andere hinzu, bei V. Salzgeber zum Beispiel der gesamte medizinische Teil und bei T. Kummer die Fragen, die sich mit dem Elle'n'Belle und der Kundschaft des Restaurants befassen.
Das erste Interview verlief viel schneller, als wir gedacht hatten, da K. Disler eher zurückhaltend war. Dies war jedoch kein Problem, da er all unsere Fragen beantwortete.
Das zweite Interview war sehr interessant. T. Kummer ist eine sehr sympathische und interessante Gesprächspartnerin und sie gab uns mit ihrer Aufrichtigkeit gar keine Gelegenheit, nervös zu sein. Nach ca. 10 Minuten bemerkte Nicole, dass das Ladegerät wegen vollem Speicher inmitten des Interviews abgestellt hatte! Wir löschten das Interview vom Mittwoch, dass wir zum Glück zuvor schon auf den Computer geladen hatten und fuhren mit dem Interview weiter. Für eine solche Situation hatten wir ein wenig vorgesorgt, indem sich Nicole während der Interviews immer Stichworte der Themas aufgeschrieben hat.
Etwas dass uns neugierig gemacht hat, war, dass T. Kummer eine völlige andere Einstellung gegenüber Mangelerscheinungen hat als V. Salzgeber, der Medizinstudent. Sie findet Supplemente nicht nötig, V. Salzgeber hingegen betonte mehrmals ihre Wichtigkeit. Dies ist auf jeden Fall eine Frage, die wir noch weiteren Veganern stellen wollen.
Es freute uns sehr, als T. Kummer uns am Ende des Interviews sagte, dass sie beeindruckt war, wie gut wir vorbereitet waren und dass wir bei den Fragen wirklich "weitergedacht" haben.
Eine weitere Erkenntnis ist, dass Veganer Döner sogar noch besser schmeckt als ein normaler Döner! Und schön aussehen tut er auch noch:




Wichtig:

- Beim nächsten Interview darauf achten, dass der Speicher des Aufnahmegeräts leer ist!

Mittwoch, 1. Juni 2016

01.06.16

Ziele:

- Letze Vorbereitungen für das Interview (Aufnahmegerät holen, testen, ...)
- Interview mit V. Salzgeber

Erreicht:

Wir konnten ein ausführliches Interview mit V.Salzgeber führen und  so viele neue Infos sammeln.

Erkenntnisse:

Wir waren ziemlich nervös, da es unser erstes Interview für die Maturaarbeit war. Am Tag zuvor haben wir genau abgemacht, wer was mitbringen sollte. Es war uns extrem wichtig, nichts zu vergessen denn wir wollten keinesfalls unvorbereitet wirken. Wir wollten auch, dass er bemerkt, dass dieses Interview wichtig für uns ist. Ebenfalls sind wir zur IT gegangen um ein Aufnahmegerät auszuleihen, um das Interview möglichst gut aufzuzeichnen. Dieses haben wir uns genau angeschaut, um zu wissen, wie genau wir es benützen müssen. Wir haben uns dann gemeinsam auf den Weg nach Basel gemacht, wo wir den Treffpunkt ohne Mühe gefunden haben.
Das Interview selber hat uns extrem viel Spass gemacht! Besonders weil unser Interviewpartner eine sehr interessante Persönlichkeit und spannende Ansichten hat. Wir konnten alle unsere geplanten Fragen stellen, und auch noch welche die uns spontan wegen seinen Antworten einfielen. Er war bereit, uns sehr ausführlich zu antworten und uns möglichst viele Infos zu geben. Wir hatten im Voraus beschlossen, dass Jemand von uns die Fragen stellen und die Andere Notizen machen würde, für den Fall dass etwas mit dem Aufnahmegerät schief geht. Fragen, die uns spontan einfielen, stellten natürlich beide. Dies hat sehr gut geklappt. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit unserem ersten Interview!


Wichtig:

- Interview transkribieren und vor dem nächsten Interview auf den Laptop zu laden, damit es auch sicher nicht verloren geht!