Ziele:
- für alle Artikel mehrere Skizzen haben und uns Gedanken machen
- uns für eine Version der Skizzen entscheiden, evtl. den Anderen nach seiner Meinung fragen
- die Angaben der Seitenränder und die Schriften auswählen, die wir am meisten verwenden werden
- das Layout mancher Artikel im InDesign gestalten
- Druckereien kontaktieren
Erledigt:
- Wir trafen uns in Baden und wollten zuerst einmal klären, wie wir die Ränder machen. Wir überlegten uns, wie sich der Druck auf die Seiten auswirken würde und orientierten uns an anderen Magazinen. Schliesslich entschieden wir uns dann für eine Variante, die uns gefiel: auf der Seite sind die Ränder breiter als unten und oben.
- Wir entschieden uns für eine eher geometrische/statische Schrift (Futura) und eine dynamische Schrift (Sitka Heading) zu wählen, die wir dann während des ganzes Magazins immer wieder benutzen würden. Die Titel werden wir individuell beschriften, je nach Layout.
- Wir fingen mit den ersten Artikel im InDesign an.
- Wir haben uns im Internet Druckereien im Umkreis von Baden angesehen. Bei einer haben wir einen Antrag für eine Offerte gestellt, bei einem anderen gingen wir nach einem kurzen Telefon persönlich vorbei und fragten nach ihrem Angebot.
Erkenntnisse:
- Unsere Gedanken bei den Seitenrändern war, dass das Magazin, wenn aufgeschlagen, in der Mitte natürlich nicht ganz flache Magazin liegen würde. Um alles gut lesen zu können müssen wir also in der Mitte einen breiteren Rand lassen.
- Beim Betrachten von anderen Magazinen fiel uns auf, dass sie meistens nicht endlos viele verschiedenen Schriften benutzten. Dies leuchtete uns auch ein, da es wahrscheinlich nur vom Inhalt ablenken würde ohne jeglichen positiven Effekt auf den Leser zu haben. Wir sahen uns dann unsere Unterlagen an, die wir im Schwerpunktfach über verschiedene Schriften erhalten hatten und entschlossen uns, eine eher geometrische/statische Schrift und eine dynamische Schrift zu wählen, die wir dann während des ganzes Magazins immer wieder benutzen würden. Für die Titel wollten wir uns nicht festlegen, da dies sehr vom Layout des einzelnen Artikels abhängt; wir wollten uns nicht beim Kreativ-Sein einschränken.
-Es gibt viele praktische Hilfsmittel, die einem das Leben wirklich leichter machen können. Die Webseite myfonts.com/whatthefont lässt einen Grafiken hochladen und das Programm versucht dann so gut wie möglich, eine ähnliche Schrift zu finden, wie die, die auf der Grafik verwendet wurde. Ein anderes Hilfsmittel ist der "Just Color Picker", der einem die genauen Angaben der Farbe, die man mit dem Zeiger gerade "berührt", anzeigt. So muss man nicht ewig versuchen, die richtige Farbe im Farbwähler herauszusuchen.
- InDesign, oder bessergesagt helpx.adobe.com hat endlos viele Erklärungen zu jeder möglichen Funktion, die man mit InDesign ausführen kann. Wenn man also irgendwo nicht mehr weiterkommt, ist es sehr praktisch, dass man die Frage oder die gewünschte Funktion ganz einfach bei Google eingeben kann und eine detaillierte Erklärung erhält. Ich (Lisa) wollte zum Beispiel ein Objekt transparent machen und wusste nicht mehr wie, und die Googlesuche nach "InDesign Objekt Transparenz" führte mich ans Ziel.
- Mit InDesign zu arbeiten ist schwierig und oft etwas frustrierend, da es oft schwierig ist, das Bild, das man im Kopf hat, auch auf den Bildschirm zu kriegen. Es braucht viel Geduld, sich wieder in das Programm einzuarbeiten und sich die Zeit zu nehmen, ein Foto zum zwanzigsten Mal ein wenig zu verschieben. Es wird jedoch definitiv besser, je länger man daran arbeitet.
- Auf der Suche nach einer geeigneten Druckerei mussten wir vieles beachten: Ist es überhaupt eine Druckerei (es wurden uns auch Papeterien vorgeschlagen)? Ist die Druckerei an einem Ort, den wir gut erreichen können? Macht die Druckerei auch gleich Bindungen? Wie teuer ist sie? Die Druckerei, die wir persönlich besuchten, war schlussendlich mehr auf mehr "geschäftliche" Dokumente ausgelegt und bot deshalb auch nicht wirklich das an, was wir uns vorgestellt hatten. Wir werden definitiv am Ball bleiben und uns weiterhin umschauen.
- Eine ganz allgemeine Reflexion, über die ich (Lisa) beim Skizzenmachen und Layouten nachgedacht habe, ist, dass es uns auch geholfen hat, dass wir für unser Layout und Text vom Zwischenprodukt viel Kritik erhalten haben. Wir haben somit realisiert, dass auch wir es uns eigentlich anders vorstellen, und es hat uns ein bisschen die richtige Richtung gewiesen.
Erkenntnisse für zukünftige Projekte:
- Falls man irgendwelche generellen Einstellungen (Beispiel Schriftarten, Ränder) beim ganzen Dokument gleich haben will, sollte man diese so früh wie möglich festlegen, damit es später nicht zu Komplikationen kommt.
Wichtig:
- eine geeignete Druckerei finden und dort eine Offerte beantragen
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